Wie werde ich glücklich? – Die Life-Story von Dominik Bierle

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Inhaltsverzeichnis

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Aufmüpfig ins Leben – Mutig starten

Dominik Bierle als Kind mit etwa 3 Jahren steht lachend auf der Motorhaube eines beigen Opel-Kadett im Hof seines Elternhauses – Beginn seiner Life-Story Wie werde ich glücklich.

'Das Wort des Jahres 1971 ↗️' war „aufmüpfig“.

Vielleicht war das ein Resultat der 'Freiheitsbewegung der 68er-Generation ℹ️' , die gegen den Staat und die damaligen Sitten und Gebräuche rebellierte, um die „wahre“ Freiheit zu finden.

Der kleine Dominik Bierle mit etwa 3 bis 4 Jahren sitzt lachend auf einem weißen Fußball im Gras, trägt einen gelben Schlapphut, kurze Hosen und lange Socken – ein fröhlicher Moment seiner Kindheit, passend zur Life-Story Wie werde ich glücklich.

In diesem Jahr durfte ich das Licht der Welt erblicken. Meine Eltern waren jedoch keine 'Hippies ℹ️'.

Ich wuchs in einer mittelständischen Familie auf: Opel-Kadett, Schlapphut, Fußball und eine Schultüte, die fast größer war als ich selbst, inklusive.

Dominik Bierle als kleiner Junge sitzt auf der Sandsteintreppe seines Elternhauses und hält eine sehr große, mit blauen Blumen dekorierte Schultüte, trägt lockiges Haar, blaue Jeans und einen blauen Schulranzen – ein Moment voller Kindheitserinnerungen und Lebensfreude.

Der kleine Lachanfall – Freude in kleinen Momenten

Mein gleichaltriger Freund und ich – mittlerweile Teenager – mussten mitten in der Predigt während des Gottesdienstes in der Kirche laut anfangen zu lachen. 

Je mehr wir versuchten, das Gelächter zu unterdrücken, desto schlimmer wurde es. Schließlich setzte sich ein älterer Herr zwischen uns, um dem „Lachanfall“ ein Ende zu bereiten. 

Zu dieser Zeit wurde ich gerade konfirmiert. Doch wofür war diese  ' Konfirmation ℹ️' eigentlich gut? Was bedeutete sie? Es blieb mir schleierhaft.

Um ehrlich zu sein, ging es mir vor allem um die vielen Geschenke und das Geld. 

Was das alles mit Gott zu tun hatte, blieb für mich unklar.

Der große Knall! – Trauer, Verlust und die Suche nach Sinn

Ein rotes Auto mit Totalschaden nach einem schweren Unfall in Italien, bei dem Dominiks Familie betroffen war – ein Schicksalsschlag, der Trauer und Verlust symbolisiert.

Nach der Konfirmation kam es zu einem Unfall, der alles veränderte.

Ich wachte erst wieder im Krankenhaus auf. Alles veränderte sich in diesem einen Moment: Urlaub in Italien, Autofahrt, Crash. 

Mein Vater tot. 

Von einem Moment auf den anderen. Keiner hatte etwas Schlimmes erwartet.

Er war weg und ich konnte ihn nicht mehr wiederfinden …

Danach sah meine Jugend so aus: beim Rektor antanzen wegen Schulschwänzen, Rauchen, schlechte Noten, Schulwechsel, Partys, Alkohol und Einsamkeit.

Ich war orientierungslos und wusste nicht, wie mein Leben weitergehen sollte.

Dominik Bierle liegt nach dem Unfall im Krankenhausbett mit eingegipstem linken Arm und verletztem Kinn – eine Zeit voller Orientierungslosigkeit und der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Wie werde ich glücklich? – Auf der Suche nach Gott

Doch zwei Fragen ließen mich nicht mehr los.
Die erste war: 

„Was ist eigentlich der Sinn meines Lebens?“ 

Die zweite:

„Gibt es Gott wirklich?“ 

Ich wollte unbedingt Antworten darauf finden. Deshalb suchte ich intensiv in Büchern, in der alternativen Szene, bei Hippies, 'Freaks ℹ️' und Esoterik.

Einmal war ich auf einem esoterischen Festival. Dort gab es viele Angebote wie Heilung und Meditation.

Am Rande entdeckte ich eine offene Kirche ohne Sitzplätze. Ich ging hinein und, ohne dass ich es geplant hatte, kniete ich mich spontan auf den Boden und betete zu Gott.

Dominik Bierle mit Dreadlocks, Mundharmonika und Gitarre im Bob-Marley-Stil, vor einer alten Holztür mit selbstgestricktem Pullover – ein Symbol für die Suche nach dem Sinn des Lebens und nach Freiheit.

Während des gesamten Festivals erschienen mir diese Angebote leer und bedeutungslos. Ich spürte, dass sie meinem Herzen nicht wirklich das geben konnten, wonach es sich sehnte. 

Doch dann kam mein Kumpel, der an Gott glaubte! Wir wurden Freunde. Einmal besuchte er mich und als ich dann abends ins Bett ging, redete ich wieder mit Gott und sagte: 

„Weißt du was, Gott? Eigentlich liebe ich dich.“ 

Zu dieser Zeit war es mir ein wichtiges Bedürfnis, häufig mit Gott zu sprechen – danach ging es mir in der Regel besser.

Die wichtigste Frage meines Lebens – Entscheidung für Jesus

Jetzt bist du endlich angekommen“, sagte mein Freund zu mir.

Zuvor hatte er mir die wichtigste Frage gestellt, die mir jemals jemand gestellt hatte.

Er fragte mich, ob ich eine Entscheidung treffen und Jesus Christus in mein Leben einladen möchte. 

Vor einer alten grünen Holztür steht der Text: ‚Möchtest du eine Entscheidung treffen und Jesus in dein Herz einladen?‘ – die wichtigste Frage im Leben von Dominik Bierle, die zur Entscheidung für Jesus führte.

Mein Herz klopfte schnell … und ich spürte: Ich persönlich war gemeint.

Gott selbst klopft bei mir an.

So traf ich die wichtigste Entscheidung meines Lebens und sagte Ja zu der Frage. 

„Jesus, komm du jetzt in mein Leben. Ich möchte immer mit dir leben“,

betete ich laut.

Zu meinem großen Erstaunen spürte ich direkt nach dem Gebet einen tiefen inneren Frieden und eine große Freude. 

Jetzt bist du endlich zu Hause“, sagte mein Freund, während er seine Hand kameradschaftlich auf meine Schulter legte, „und jetzt hast du ewiges Leben!“ 

Das war ein überwältigendes Gefühl.

Die Abenteuerreise geht weiter – Christliche Gemeinschaft entdecken

Kurz darauf lernte ich durch die Hilfe meines Freundes eine kleine christliche Gemeinde kennen.

Überrascht und froh stellte ich fest, dass es Menschen gab, die einen ähnlichen Glauben erlebten wie ich. 

Sie nahmen mich mit zu einer großen Veranstaltung nach Stuttgart: „Jesus-Live 1997“.

Als ich in die riesige Halle kam, sah ich so viele Menschen: Familien, Kinder, Schwarze, Weiße, Alte und Junge. Sie sangen diese Lieder, die ich zuvor nie gehört hatte.

Das berührte mein Herz. Als dann die Predigt kam, merkte ich, dass diese Worte viel Kraft hatten, ganz anders als ich das kannte. 

Am Ende nahm mich meine Nachbarin an die Hand und lief mit mir zum Prediger nach vorne.

Er legte seine Hand auf mich und betete für mich. Dabei spürte ich eine Wärme durch meinen ganzen Körper strömen.

Ich hatte Gottes Kraft und Liebe hautnah erlebt.

Zwei Menschen springen voller Freude in die Luft vor dem Meer bei farbigem Sonnenuntergang – ein Bild für Lebensfreude, inneres Glück und die Frage: Wie werde ich glücklich?

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor lauter Glück Freudensprünge machte – es musste einfach raus.

Die freien christlichen Gemeinden waren für mich bis dahin etwas völlig Neues, doch fühle ich mich dort bis heute „zu Hause“.

Aus dieser ersten Zeit stammt auch das Lied „Ich bin erwacht“, das ich selbst geschrieben habe - du kannst es dir gern hier anhören.

Schlechte Nachrichten gibt es genug – Hoffnung durch die Gute Nachricht

Kennst du schon die gute Nachricht?

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, findest du die Artikel

„Was bedeutet eine Entscheidung für Jesus? – Dein Weg zu Klarheit und Glauben“ und

Wie treffe ich eine Entscheidung für Jesus?“. Dort findest du auch ein einfaches Entscheidungsgebet, das dir helfen kann, diesen Schritt bewusst vor Gott auszusprechen.

Wenn du selbst darüber nachdenkst, eine Entscheidung für Jesus zu treffen, lade ich dich herzlich ein, dich mit diesen beiden Artikeln weiter zu beschäftigen.

Fazit: Wie werde ich glücklich?

Glücklich werden bedeutet nicht, ein perfektes Leben zu führen. Wahres Glück entsteht, wenn du:

  • den Sinn des Lebens in Gott findest
  • Frieden mit Jesus erlebst
  • durch christliche Gemeinschaft gestärkt wirst
  • im Gebet innere Freude entdeckst

So durfte ich erleben: Echtes Glück beginnt mit einer Entscheidung für Jesus Christus.

Wenn du noch mehr über meinen persönlichen Weg zu diesem Glück erfahren möchtest, dann schau dir das Interview an, das CBN Deutschland mit mir geführt hat:

🎥 „Wenn der Vater fehlt“ – ein ehrliches Gespräch über meine Geschichte, über Zerbruch, Hoffnung und die heilende Vaterliebe Gottes.

Du findest das Interview im Zeitfenster des Videos von 1:00 bis 11:35 Minuten.:

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Dominik Bierle

Dominik ist Autor des Kinderbuches "Die Pepino-Story". Durch seine Liebe zum Schreiben ist er ein leidenschaftlicher Blogger geworden. Als Webdesigner unterstützt Dominik christliche Gemeinden, ihren Webauftritt zu optimieren. Gleichzeitig möchte er mit seinen Kindershows "Kinder zum Strahlen bringen". In seiner Freizeit spielt er Gitarre, genießt gutes Essen und schaut gerne mal einen guten Film.

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